Isfahan Sehenswürdigkeiten – 7 Highlights dieses Juwels im Herzen des Iran

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Iran

Isfahan liegt im Zentrum des Iran, etwa 400 Kilometer nördlich von Teheran am Fluss Zayandeh Rud. Mit einer Fläche von etwa 250 Quadratkilometern und fast 2 Millionen Einwohnern ist sie die drittgrößte Stadt des Landes.

Wer Isfahan nicht gesehen hat, hat die Hälfte der Welt nicht gesehen.

Der bekannte Ausdruck „Esfahān nesf-e- jahān” bedeutet wörtlich übersetzt „Isfahan ist die Hälfte der Welt“. Er spiegelt die Schönheit und Bedeutung der Stadt im Iran wider, die für ihre einzigartige Architektur, ihre historischen Denkmäler und ihr kulturelles Erbe bekannt ist. Isfahans beeindruckende Geschichte reicht bis in die persische Antike zurück. So war sie einst die Hauptstadt des Safawidenreiches.

Im Stadtzentrum ist der einstige Glanz des 17. Jahrhunderts noch vollständig erhalten, was den Ort zum perfekten Ausgangspunkt macht, um in die Geschichte des Landes einzutauchen und die persische Kultur hautnah zu erleben.

Diese 7 Sehenswürdigkeiten solltest Du in Isfahan gesehen haben

Die Stadt ist voll mit bedeutenden Denkmälern wie Palästen, Brücken, Moscheen und Basaren, sodass die Zeit oft nicht ausreicht, um alle zu besichtigen. In diesem Artikel stellen wir Dir daher einige der schönsten Orte vor, die Du in Isfahan besuchen solltest.

1. Naqsch-e-Dschahan-Platz, auch Imam-Platz – ein architektonisches Meisterwerk

Im Herzen von Isfahan befindet sich der prächtige Naqsch-e-Dschahan-Platz, was auf Farsi „Bild der Welt“ bedeutet. Der Komplex, der 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, besteht aus einem riesigen Basar, einem Palast und zwei beeindruckenden Moscheen. Ein Besuch an diesem Ort darf auf keiner Kulturreise in den Iran fehlen.


Um den Platz herum befindet sich der größte überdachte Basar des Landes, der Qeisarieh-Basar. Mit Hunderten von lokalen Händlern, die sich auf traditionelles Kunsthandwerk spezialisiert haben, ist er ein wunderbarer Ort, um Töpferwaren, Emaille, Schmuck und kunstvoll verarbeitete Brettspiele zu kaufen.

Auch die folgenden Denkmäler, die den Iman-Platz umgeben, sind definitiv einen Besuch wert.

  • Das Keisaria-Tor auf der Nordseite bildet den Haupteingang zum Basar und bietet einen großartigen Blick auf den Platz und alle umliegenden Gebäude.
  • Der Ali-Qapu-Palast auf der Westseite ist ein riesiges Portal mit 48 Metern Höhe und sechs Stockwerken. Eine Wendeltreppe führt zu den oberen Etagen, wo sich ein Musiksaal mit runden Nischen in den Wänden befindet.
  • Die Sheikh-Lotfollah-Moschee auf der Ostseite ist ein Meisterwerk der iranischen Architektur, das unter der Safawiden-Dynastie erbaut wurde. Sie wurde als Privatmoschee für die königliche Familie errichtet und hat im Gegensatz zu anderen Moscheen kein Minarett.
  • Die Schah-Moschee auf der Südseite, auch bekannt als Masjed-e Jadid-e Abbasi oder Königliche Moschee, ist ebenfalls eine Glanzleistung der persischen Architektur. Besonders beeindruckend sind die siebenfarbigen Kacheln und kalligrafischen Inschriften.

Erlebe den Blick auf einen der größten Plätze der Welt aus verschiedenen Perspektiven und spüre die magische Atmosphäre vor Ort.

isfahan Naghshe-Jahan
Naghshe-Jahan-Platz
Ali Qapu

Ali Qapu

Cheikh Lotfollah mosquee
Mosquée Cheikh Lotfollah
Shah mosque
Mosquée Chah
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     2. Die Jame-Moschee von Isfahan – ein historischer Schatz

  • Die Jame-Moschee von Isfahan ist ein beeindruckendes Beispiel für die Architektur und Kunst des Iran und gehört zu den ältesten und bedeutendsten Moscheen des Landes. Sie wurde im 8. Jahrhundert erbaut und im Laufe der Zeit mehrmals erweitert und umgebaut.
  • Bekannt ist sie vor allem für ihre wunderschönen Kacheln und Mosaikarbeiten, die komplexe geometrische Muster und florale Motive zeigen. Darüber hinaus beherbergt die Moschee eine Vielzahl von Inschriften in Kalligrafie, die religiöse und historische Bedeutung haben.
  • Ein weiteres Highlight der Jame-Moschee ist ihr Minarett, das eines der höchsten im Iran ist und eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt Isfahan bietet.

Kurz gesagt, die Jame-Moschee von Isfahan ist ein architektonischer Schatz, den man aufgrund seiner Schönheit, Geschichte und Bedeutung für die islamische Kultur unbedingt gesehen haben sollte.

     3. Die Khaju-Brücke – die Melodie des Wassers spüren

  • Die Khaju-Brücke in Isfahan ist aufgrund ihrer architektonischen Schönheit und historischen Bedeutung ein sehenswertes Wahrzeichen in Isfahan.
  • Die Brücke wurde im 17. Jahrhundert von Schah Abbas II. erbaut und diente als Verbindung zwischen den königlichen Bezirken.
  • Heute ist sie ist nicht nur ein Meisterwerk der persischen Ingenieurskunst, sondern auch ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen.
  • Nachts kannst Du unter den Bögen der Brücke dem „Sängerwettbewerb“ der Einheimischen lauschen.

Pont Khaju ispahan

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     4. Isfahan-Musikmuseum – das musikalische Erbe des Iran hautnah erleben

  • Die jüngste Einrichtung in dieser Liste, die erst vor wenigen Jahren in Isfahan gebaut und für Besucher geöffnet wurde, ist das Musikmuseum.
  • Es befindet sich im armenischen Viertel in Jolfa und stellt eine große Sammlung von mehr als 300 traditionellen iranischen Instrumenten aus.
  • Wenn Du Glück hast, kannst Du im Museum einen Live-Auftritt von Folkloremusikern erleben.

Nach einem Besuch in diesem Museum und dem Anhören zahlreicher Musikstücke wirst Du nicht nur etwas über die traditionelle Musik, sondern auch über die Geschichte und Kultur des Iran erfahren haben.

     5. Vank-Kathedrale – das religiöse Erbe der Armenier

  • Vank bedeutet „Kloster“ oder „Konvent“ in der armenischen Sprache. Diese Kathedrale heißt so, weil sie für die armenische Bevölkerung gebaut wurde, die von Schah Abbas I. aufgrund des Osmanisch-Safawidischen Krieges von 1603 bis 1618 in diesen Bezirk umgesiedelt wurde. Somit ist sie ein Symbol für das kulturelle Erbe der Armenier im Iran.
  • Die Kathedrale ist bekannt für ihre prächtigen Wandmalereien und Fresken, die biblische Szenen und historische Ereignisse darstellen.
Ein Besuch der Vank-Kathedrale ist eine unvergessliche Erfahrung für alle, die sich für die Geschichte und Kultur des Iran interessieren.

vank cathedral ispahan

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     6. Tschehel-Sotun-Palast – der 40-Säulen-Palast in Isfahan

  • Der Tschel-Sotoun-Palast ist einer der neun Gärten, die als Persische Gärten bekannt sind und alle zusammen zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.
    Der Hauptzweck der Errichtung des Gartens war die Nutzung als königlicher Pavillon. Er wurde Ende des 16. Jahrhunderts von Schah Abbas dem Zweiten beauftragt.
  • Am Ende des Gartens befindet sich ein Pavillon mit 20 Säulen und einem malerischen Teich, der vor dem Gebäude liegt.
  • „Tschel Sotoun“ bedeutet auf Farsi wörtlich „Vierzig Säulen“. Grund hierfür ist, dass die Zahl 40 in der iranischen Kultur als heilige und symbolträchtige Zahl gilt. Manche Leute behaupten auch, dass es aufgrund der Spiegelung der Säulen im Wasser insgesamt vierzig Säulen gibt, was nicht stimmt, da man diese Spiegelung im vorderen Teich nie sehen kann.

palais-Tchehel-Sotoun-Ispahan

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     7. Hascht-Behescht-Palast – zwischen Kunst und Geschichte

  • Der Hascht-Behescht-Palast, der wörtlich übersetzt „Acht-Himmel-Palast“ bedeutet, liegt inmitten eines wunderschönen Gartens, der Baghe Bolbol (Garten der Nachtigall) genannt wird.
  • Der Palast wurde in einer achteckigen Form gebaut, die sich in jedem Raum des Palastes wiederholt. Er wurde in den 1660er Jahren im Auftrag von Schah Suleiman errichtet und war mit seinen aufwendigen Stuckarbeiten, Glasmalereien und Spiegeln bereits damals ein echter Blickfang.
  • Im 19. Jahrhundert wurde der Palast von Fathali Schah Qajar renoviert und von Zele Sultan (dem Sohn von Fathali Schah) als Wohnpalast genutzt.

Hacht-Behechtpalace Ispahan

Quelle : Canva

Neben dem reichen historischen Erbe der Stadt findest Du in Isfahan auch einige der besten Tees, Süßwaren und Gerichte des Landes. So sind zum Beispiel Khoresh Mast und (Isfahan) Beryan lokale Spezialitäten, die in anderen Städten nur selten zu finden sind.

  • Khoresh Mast ist ein leckeres persisches Eintopfgericht, das aus Joghurt, Fleisch und Gemüse besteht. Das Gericht hat einen reichhaltigen und aufgrund des Joghurts cremigen Geschmack, der mit den Gewürzen und dem saftigen Fleisch harmoniert.
  • Auch Beryan  – nicht zu verwechseln mit Biryani – ist ein traditionelles Gericht aus Isfahan, das aus würzigen marinierten Fleischstücken besteht, die auf offenem Feuer gegrillt werden. Es wird oft mit Reis und verschiedenen Beilagen wie Tomaten, Zwiebeln und Limetten serviert.

Diese Gerichte haben einen unverwechselbaren Geschmack und sind ein Muss für alle Besucher, die die köstliche persische Küche entdecken möchten.

Vergiss also nicht, sich zwischendurch Zeit für einen aromatischen persischen Tee zu nehmen und sich mit diesen köstlichen Gerichten zu verwöhnen.

Isfahan in einer ausgewählten Kleingruppenreise zu entdecken, ist eine schöne und bereichernde Möglichkeit, die faszinierende Kultur und Architektur dieser Stadt hautnah zu erleben.

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